Die Anlage verfügt über eine außergewöhnlich hohe Rohstoffkompatibilität und kann industrielle Abfälle wie Flugasche, Rückstandsschlamm, Industrieabfälle sowie Steinmehl als Hauptrohstoffe nutzen. Die Rohstoffbeschaffung ist im Inland problemlos und kostengünstig; dadurch wird nicht nur die Ressourcennutzung von Industrieabfällen gefördert, sondern auch der Rohstoffbeschaffungspreis erheblich gesenkt, was den Unternehmen einen signifikanten Kostenvorteil verschafft und gleichzeitig das Konzept einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Produktion unterstützt.
Die gesamte Produktionslinie zeichnet sich durch eine kompakte Anlagenkonstruktion aus; die Investitionskosten betragen lediglich 40 % bis 50 % der Kosten einer herkömmlichen Autoklav‑Aerogel‑Produktionslinie, wodurch die Einstiegshürde für Unternehmen deutlich gesenkt wird. Zugleich ist der Produktionsprozess vereinfacht – auf aufwendige Hochdruck‑Dampf‑ und Aushärtungsverfahren kann verzichtet werden –, was die Betriebskosten weiter senkt und zu einer hohen Kapitalrendite führt. Damit ist diese Lösung ideal für kleine und mittlere Baustoffunternehmen, die in den Bereich neuer Wandbaustoffe einsteigen möchten.
Die Anlage nutzt ein Verfahren ohne Autoklav‑Dampf‑Aushärtung, wodurch auf den traditionellen Hochdruck‑Autoklav‑Prozess verzichtet wird. Dadurch lassen sich Strom- und Kohleverbrauch erheblich reduzieren und die CO₂‑Emissionen sinken – eine umweltfreundliche und klimaschonende Produktionstechnologie. Der Produktionsprozess verursacht weder Abwasser noch Abgase, und da die Rohstoffe größtenteils aus Industrieabfällen bestehen, werden sowohl das Ziel der Ressourcenkreislaufnutzung als auch das Ziel einer kohlenstoffarmen Produktion gleichermaßen erreicht – ganz im Einklang mit den nationalen Umweltpolitiken.
Die Anlage ist mit selbstentwickelten zusätzlichen Additiven ausgestattet, die im Inneren der Mauersteine eine unabhängige, geschlossene Mikroporenstruktur bilden. Dadurch wird die Wasseraufnahme der Steine erheblich verringert, während die Frostbeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit deutlich verbessert werden. So verbinden die Steine hohe Festigkeit mit ausgezeichneten Wärmedämmeigenschaften, erfüllen die Anforderungen an energieeffiziente Baukonstruktionen und gewährleisten eine stabile und zuverlässige Produktqualität.
Die Anlage setzt auf vollständig computergesteuerte Automatisierungstechnik, die eine präzise Steuerung des gesamten Prozesses ermöglicht – von der Dosierung und Vermischung der Rohstoffe über das schnelle Rühren und Schäumen bis hin zum Formen und Transportieren. Durch den hohen Automatisierungsgrad und die Vereinfachung des Produktionsablaufs werden Arbeitskräfte deutlich eingespart, menschliche Fehlerquellen minimiert und die Konsistenz sowie Stabilität der Produktqualität sichergestellt, was die Gesamtproduktivität erhöht.

Der Produktionsprozess für homogene, selbstwärmende Mauersteine erfolgt in einem vollständig automatisierten, geschlossenen Kreislauf; alle einzelnen Schritte sind reibungslos miteinander verbunden. Der genaue Ablauf ist wie folgt:
