Produktübersicht
In Bereichen wie der Produktion von Sand‑ und Kiesaggregaten, der Verwertung von Bauschutt sowie im Bergbau reicht ein einzelnes Zerkleinerungsgerät oft nicht aus, um die Anforderungen eines durchgängigen Arbeitsablaufs – von der Grobzerkleinerung über die mittlere bis zur Feinzerkleinerung sowie das Sieben – zu erfüllen. Die mobile Zerkleinerungsanlage setzt sich aus einer mobilen Backenbrechanlage als Grobzerkleinerungseinheit und einer mobilen Prallbrechanlage als mittlerer und feiner Zerkleinerungs‑ sowie Siebeinheit zusammen. Ergänzt wird sie durch Förder‑, Eisenentfernung‑ und andere Hilfseinrichtungen, wodurch ein effizientes, flexibles und geschlossenes mobiles Zerkleinerungssystem entsteht. Dieses bietet eine „One‑Stop“‑Gesamtlösung für unterschiedlichste Zerkleinerungsprojekte und steigert sowohl die Produktionsleistung als auch die Qualität der Endprodukte erheblich.
Die mobile Zerkleinerungsanlage verfolgt eine zweistufige Konfiguration – „Grobzerkleinerung + mittlere und feine Zerkleinerung sowie Siebung“ – und bildet damit einen vollständigen geschlossenen Arbeitszyklus. Der genaue Ablauf ist wie folgt:
Grobzerkleinerung: Das Material wird mithilfe eines Laders in den Vorratsbehälter der mobilen Backenbrechanlage befördert und anschließend vom Vibrationsförderer gleichmäßig zum Backenbrecher geleitet, wo es grob zerkleinert wird. Das zerkleinerte Material wird dann über den integrierten Bandförderer entweder direkt zur Zwischenlagerung oder unmittelbar zur mobilen Prallbrechanlage weitergeleitet.
Eisenentfernung: Während des Transportes durchläuft das grob zerkleinerte Material einen Eisenabscheider, der metallische Verunreinigungen entfernt und so verhindert, dass Metallteile in nachfolgende Anlagen gelangen und diese beschädigen könnten. Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb der gesamten Anlage.
Mittlere und feine Zerkleinerung sowie Siebung: Nach der Eisenentfernung gelangt das Material in die mobile Prallbrechanlage, wo es mittels Prallbrecher weiter zerkleinert wird. Anschließend wird das zerkleinerte Material dem Vibrations‑Sieb zugeführt, wo es entsprechend der gewünschten Korngrößen klassifiziert wird.
Transport und Rückführung der Endprodukte: Das qualifizierte Endprodukt wird über verschiedene Bandförderer in die vorgesehenen Lagerbereiche transportiert, während das nicht konforme Material zurück zum Prallbrecher gefördert wird, um erneut zerkleinert zu werden. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, der sicherstellt, dass die Endaggregate eine gleichmäßige Korngröße und eine angemessene Korngrößenzusammensetzung aufweisen.
Der gesamte Prozess erfolgt ohne menschliches Eingreifen und in vollautomatischer, nahtloser Abfolge. Dadurch werden nicht nur die Produktionsleistung und die Qualität der Endprodukte erhöht, sondern auch die Kosten für manuelle Arbeitskräfte deutlich gesenkt.
Um den unterschiedlichen Produktionsanforderungen gerecht zu werden, bietet die mobile Zerkleinerungsanlage drei standardisierte Leistungsklassen an, die von kleinen und mittleren bis hin zu großen und sehr großen Einsatzszenarien reichen. Die wichtigsten Konfigurationen und Parameter sind wie folgt:
Tabelle
Nummer | Gerätename | 30–80 t/h‑Konfiguration | 80–150 t/h‑Konfiguration | 160–240 t/h‑Konfiguration |
|---|---|---|---|---|
1 | Mobile Backenbrechanlage | MSTE57 | MSTE69 | MSTE710 |
2 | Bandförderer B1 | B650×18M | B650×18M | B800×20M |
3 | Eisenabscheider | RCDD‑6 | RCDD‑6.5 | RCDD‑8 |
4 | Mobile Prallbrechanlage | MSTF1210 | MSTF1214 | MSTF1315 |
5 | Bandförderer B2 | B500×18M | B500×18M | B650×18M |
6 | Bandförderer B3 | B500×15M | B500×15M | B650×15M |
7 | Bandförderer B4 | B500×10M | B500×10M | B500×10M |
Die Konfiguration wurde sorgfältig auf die Kompatibilität der einzelnen Geräte abgestimmt, sodass die Kapazitäten von der Grobzerkleinerung bis zur mittleren und feinen Zerkleinerung nahtlos ineinander übergehen und Probleme wie „zu große Maschine für zu kleine Aufgabe“ oder Engpässe bei der Produktionskapazität vermieden werden. Darüber hinaus ermöglicht die Anlage eine flexible Anpassung: Das Vibrations‑Sieb der mobilen Prallbrechanlage kann je nach Materialart auf ein‑, zwei‑ oder dreischichtige Ausführungen umgestellt werden, um unterschiedliche Korngrößenklassifikationen zu erfüllen. Auch die Länge und Anzahl der Bandförderer B1–B4 lassen sich entsprechend der tatsächlichen Platzverhältnisse und der Art der ausgegebenen Materialien individuell anpassen, sodass sie sich optimal an verschiedenste komplexere Einsatzszenarien anpassen können.
Vollständige Integration des gesamten Prozesses – deutliche Steigerung der Produktionsleistung
Die mobile Zerkleinerungsanlage vereint alle Schritte – von der Grobzerkleinerung über die mittlere und feine Zerkleinerung bis hin zur Siebung und zum Transport – in einem einzigen System. Es ist nicht mehr nötig, mehrere separate Geräte zu installieren und miteinander zu verbinden; die Anlage kann nach Ankunft vor Ort schnell in Betrieb genommen werden. Die beiden Zerkleinerungseinheiten arbeiten kooperativ: Die Grobzerkleinerungseinheit bewältigt große Materialmengen effizient, während die mittlere und feine Zerkleinerungseinheit die Korngröße der Endprodukte präzise kontrolliert. Durch den geschlossenen Kreislauf wird Materialverschwendung vermieden, und die Gesamtproduktionsleistung liegt um mehr als 40 % über der eines einzelnen Zerkleinerungsgeräts. Die Endaggregate weisen runde Kornformen und eine ausgewogene Korngrößenzusammensetzung auf, was die Qualitätsanforderungen für hochwertige Straßenbaustoffe und Baukies vollständig erfüllt.
Hohe Mobilität und einfache Standortwechsel – Senkung der Gesamtkosten
Die gesamte Anlage basiert auf einem modularen, mobilen Design; jede Einheit verfügt über ein fahrzeugbasiertes Fahrgestell und kann mithilfe eines Zugfahrzeugs problemlos an einen neuen Standort gebracht werden. Es ist nicht erforderlich, eine Betonfundamentierung vorzunehmen, wodurch die Beschränkungen durch feste Standorte vollständig aufgehoben werden. In Szenarien der Bauschuttverwertung kann die gesamte Anlage direkt auf die Abrissbaustelle gebracht werden, wo sie vor Ort den gesamten Prozess von der Zerkleinerung bis zur Siebung abschließen kann. Dadurch entfällt der Transport des Materials zu einer festen Fabrik, und die Gesamtkosten sinken um mehr als 30 %. Im Straßenbau lässt sich die Anlage entlang von Autobahnen und Eisenbahnen flexibel bewegen, um vor Ort Kies für den Straßenbau herzustellen und so lange Transportwege sowie die damit verbundenen Verluste und Staubbelastungen zu vermeiden.
Stabile Zuverlässigkeit, einfache Wartung und hohe Anpassungsfähigkeit
Die Kern‑Zerkleinerungsgeräte bestehen aus verschleißfesten Materialien, die eine hervorragende Stoß‑ und Abriebbeständigkeit aufweisen und selbst unter schweren Belastungen sowie in staubigen Umgebungen zuverlässig funktionieren. Die Eisenabscheider entfernen effektiv metallische Verunreinigungen aus dem Material und senken so das Risiko von Ausfällen nachfolgender Anlagen erheblich. Das modulare Design erleichtert die Wartung: Wichtige Komponenten lassen sich leicht demontieren und austauschen, wodurch die Ausfallzeiten verkürzt und die Verfügbarkeit der Anlage erhöht wird. Zusätzlich können die einzelnen Einheiten mit Generatoren ausgestattet werden, sodass sie auch ohne externe Stromversorgung eigenständig betrieben werden können – ideal für abgelegene Bergwerke oder Feldprojekte, bei denen eine stabile Stromversorgung schwierig ist.
Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz – konform mit grünen Baustandards
Die gesamte Anlage verfügt über ein geschlossenes Zerkleinerungs‑ und Siebsystem, das den Staubaustritt minimiert. Zusätzlich können Staub‑ und Lärmschutzvorrichtungen installiert werden, um die Umweltbelastung während des Betriebs weiter zu reduzieren und die Anforderungen an umweltfreundliches Bauen zu erfüllen. Im Vergleich zu herkömmlichen stationären Zerkleinerungsanlagen erfordert die mobile Zerkleinerungsanlage keine umfangreichen Bauarbeiten, wodurch Ressourcenverbrauch und Umweltschäden während des Baus deutlich verringert werden. So trägt die Anlage aktiv zur Umsetzung eines umweltfreundlichen Produktionskonzepts bei und unterstützt Projekte dabei, ihre ökologischen Standards einzuhalten.
Dank ihrer Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit findet die mobile Zerkleinerungsanlage breite Anwendung in zahlreichen Bereichen:
Produktion von Sand‑ und Kiesaggregaten: Für die vollständige Aggregatproduktion in Steinbrüchen eignet sich die Anlage hervorragend zur effizienten Verarbeitung von Materialien wie Kalkstein, Granit und Flusskiesel. Sie liefert hochwertige Bauaggregate, die die Rohstoffbedürfnisse von Beton‑ und Asphaltmischanlagen erfüllen.

Verwertung von Bauschutt: Vor Ort auf Abrissbaustellen können Bauschuttreste zerkleinert und gesiebt werden, sodass recycelte Aggregate für Straßenunterbau, Ziegelherstellung und Recycling‑Beton verwendet werden können. So wird Abfall in wertvolle Ressourcen umgewandelt.

Straßenbau: Entlang von Autobahnen und Eisenbahnen können vor Ort Felsen zerkleinert und spezifische Straßenunterbau‑Aggregate produziert werden, wodurch sich die Bauzeit verkürzt und die Projektkosten gesenkt werden.

Klein‑ und Mittelbergwerke sowie Vermietungsmarkt: Geeignet für kleinere und mittlere Bergwerke sowie für Projekte, die häufig zwischen verschiedenen Baustellen wechseln, bietet die Anlage eine flexible Lösung für den gesamten Zerkleinerungsprozess und senkt die Investitionskosten für die Ausrüstung.
Von der Stadt‑Abrissbaustelle bis zur ländlichen Sand‑ und Kiesproduktionsstätte, von Großprojekten im Infrastrukturbereich bis hin zu kleineren Bauvorhaben – die mobile Zerkleinerungsanlage steht mit ihrem Kernwert „vollständige Integration, Effizienz und Flexibilität sowie Umweltfreundlichkeit“ allen Zerkleinerungsszenarien zuverlässig zur Seite und ist ein entscheidendes Gerät für die Transformation und Modernisierung der Zerkleinerungsindustrie.
Q1: Welche Kernkomponenten gehören zu dieser Anlage?
A: Hauptsächlich bestehen die Anlage aus einer mobilen Backenbrechanlage, einer mobilen Prallbrechanlage, einem Eisenabscheider sowie den dazugehörigen Bandförderern, die den gesamten Prozess von der Grobzerkleinerung über die mittlere und feine Zerkleinerung bis hin zur Siebung abdecken.
Q2: Über welche Leistungsklassen verfügt die Anlage?
A: Es gibt drei Standardkonfigurationen: 30–80 t/h, 80–150 t/h und 160–240 t/h, die je nach Bedarf ausgewählt werden können.
Q3: Muss die Anlage auf einem Betonfundament stehen?
A: Die gesamte Anlage ist auf einem fahrzeugbasierten Fahrgestell konzipiert und benötigt kein Betonfundament. Sie lässt sich leicht an einen neuen Standort verlegen und kann sofort nach Ankunft in Betrieb genommen werden.
Q4: Kann die Anlage sowohl Bauschutt als auch Erz verarbeiten?
A: Ja, sie ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für die Zerkleinerung und Verarbeitung von Bauschutt, Kalkstein, Granit, Flusskiesel und vielen anderen Materialien.
Q5: Kann die Anlage auch in abgelegenen Gebieten ohne externe Stromversorgung betrieben werden?
A: Ja, sie kann mit einem optionalen Generator ausgestattet werden, sodass sie auch in abgelegenen, nicht elektrifizierten Gebieten eigenständig arbeiten kann.